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Regina Dürig | MEHR VOGEL ALS VERSTAND | WORKSHOP-LECTURE ZUM GESTALTUNGSPOTENZIAL IN AKADEMISCHEN SCHREIBPROZESSEN

Workshop-Lecture

Aus der Perspektive meiner eigenen literarischen und forschenden Praxis stelle ich die Frage: Wie unterscheidet sich akademisches von literarischem Schreiben? Welche Argumente gibt es für freiere/literarische Formen des Schreibens auch im akademischen Kontext? Neben theoretisch-philosophischen Positionen, die mein Verständnis des vorhandenen Gestaltungspotenzials prägen, gehe ich insbesondere auf Autoethnographie als eine Methode aus der Sozialforschung ein, an der sich künstlerische Forschung bestens anschliessen kann. Die Grundlage der Workshop-Lecture ist Roland Barthes’ Text „Von der Literatur zur Wissenschaft“, den ich in Auszügen zur Verfügung stelle.

Das Format Workshop-Lecture heißt: Die Teilnehmenden schreiben zu Inputs kurze Texte, die am Anschluss vorgelesen werden können, um einen gemeinsamen Echoraum für die Ausgangsfrage zu schaffen. Das Ziel der Workshop-Elemente ist, den Teilnehmenden neue Zugänge zum eigenen (akademischen) Schreiben zu eröffnen. Es geht dabei vor allem um eine spielerische Vielstimmigkeit, um gedankliche Leichtigkeit, um ein gemeinsames Experiment.

Kurzvita:
Regina Dürig ist Autorin, Performerin und Dozentin für Literarisches Schreiben an der Hochschule der Künste Bern. Sie schreibt Kinderbücher, Jugendromane und Hörspiele und reicht dieser Tage ihre Dissertation zur Altphilologin Alice Kober an der Plymouth University (UK) ein.